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Unser pädagogisches Konzept

Pädagogisches Konzept

Schulentwicklung hat einen hohen Stellenwert an der VS Haselstauden. Seit vielen Jahren versuchen wir, jedem Kind die Lernmöglichkeiten zu bieten, die es braucht, um sein Potenzial möglichst auszuschöpfen.

Die Unterrichtsgestaltung soll einerseits das freie, eigenverantwortliche Lernen unterstützen, anderseits aber auch ein personenzentriertes (Orientierung an der Lehrperson) Arbeiten, mit klaren Rahmenbedingungen und Regeln ermöglichen. Beide Bereiche sind so kombiniert, dass die Anforderung Reproduzieren, Zusammenhänge und Vorstellungen schaffen, Generalisieren und Reflektieren ermöglicht werden und Kinder ihrer Begabung entsprechend gefördert und gefordert werden.
Anhand von vorgegebenen differenzierten Arbeitsplänen und individuellen Hausaufgaben, können die Kinder das Schuljahr in ihrer Intensität und Geschwindigkeit absolvieren und erarbeiten sich in der Freiarbeit viele Inhalte selbständig und somit nachhaltig. Eine Kollegin verfügt über das Montessori-Diplom, zwei Kolleginnen haben die Ausbildung zur Spezifischen Lernförderung gemacht und auch den Bereich der Begabtenförderung decken zwei Kolleginnen ab. Die Sprachförderung liegt uns besonders am Herzen, wir orientieren uns dabei am Konzept von Prof. Dr. phil. Andrea Haid, das uns im Rahmen einer schulübergreifenden Fortbildung näher gebracht wurde.
In gemeinsamer Planung und (gemeinsamen) regelmäßigen Fortbildungen lernen auch die Lehrkräfte und MitarbeiterInnen von- und miteinander und gewährleisten dadurch einen kindgerechten Unterricht am Puls der Zeit.

Als Soziale Schule ist uns neben kognitiven Zielen auch die emotional-soziale Entwicklung der Kinder besonders wichtig. Schon jetzt arbeiten Partnerklassen jahrgangsübergreifend zusammen.
Der im kommenden Schuljahr startende Schulneubau soll eine Zusammenarbeit bzw. ein Lernen voneinander über alle vier Jahrgangsstufen ermöglichen. Dazu wurde mit der Lernlandschaft in Röckingen/D - unter der Führung von Frau Karin Doberer - ein maßgeschneidertes Schulkonzept entwickelt, das Pädagogik und Architektur verbindet und die Rahmenbedingungen für das jahrgangsgemischte Arbeiten schafft.
Die Freitagswerkstatt, ein 14tägiges buntes und kreatives Angebot mit wechselnder Zusammensetzung der Kindergruppen, sowie Kinderbeteiligung und Mitsprache in sogenannten Klassen – und Schulräten ergänzen dieses Prinzip.

Individuelles Lernen mit System

Individuelles Lernen mit System – ein praxiserprobtes Jahreskonzept für alle Grundschulklassen.

Maike Grunefeld und Silke Schmolke von der Astrid-Lindgren-Schule in Monheim am Rhein haben diese Konzeption entwickelt und umgesetzt. Wir haben uns diese moderne Pädagogik vor Ort angeschaut, die Arbeitspläne für unseren Standort adaptiert und angepasst. In allen Klassen arbeiten die Kinder nun schon seit längerer Zeit täglich nach diesem System. Individualität, Eigenverantwortung und Reflexion sind wichtige Eckpfeiler dieses Konzeptes.

Ergänzt wird das selbstbestimmte Lernen durch unser Lernlabor. Rund 100 Themen aus dem kindlichen Erfahrungsbereich wurden altersadäquat aufbereitet und laden das Kind zur individuellen Beschäftigung mit seinem“ Thema ein. Die Präsentation der neu gewonnenen Erkenntnisse in einzelnen Klassen oder vor der gesamten Schule steht am Ende dieses Prozesses. Selbst- und Verantwortungsbewusstsein, sowie die entsprechende Arbeitshaltung werden bei dieser Form des Arbeitens zusätzlich geschult.